JURISTISCHE FAKULTÄT
Die studentische Initiative Recht vermittelt e. V. bringt Verfassungsrecht dorthin, wo es junge Menschen am meisten prägt: in den Schulunterricht. Nicht zuletzt anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes haben sich die rund 20, überwiegend studentischen Mitglieder zur Aufgabe gemacht, ein für Schüler:innen attraktives, interaktives Lehrangebot zu entwickeln, das im Schulalltag ansonsten kaum Platz findet.
Zweck der Initiative sind die Demokratieförderung, Berufsorientierung und Wissenschaftskommunikation:
Fundierte Vorbereitung: Die Studierenden werden von entsprechend ausgebildeten Jurist:innen in einem eigenen Schlüsselqualifikationsseminar vorbereitet, in dem rhetorische, didaktische und fachliche Grundlagen eingeübt werden, bevor eigenständig vor eine Schulklasse getreten wird. Dieses Seminar wird im Wintersemester 2026/27 bereits zum vierten Mal angeboten. Es stellt sicher, dass die Workshops fachlich fundiert, didaktisch durchdacht und altersgerecht aufbereitet sind.
Was die Initiative bereits erreicht hat:
ca. 2.500 € zur Finanzierung einer studentischen Hilfskraftstelle für die Kommunikation mit den Schulen.
Derzeit stemmen die ehrenamtlichen Mitglieder Terminakquise, Abstimmung mit Kollegien und individuelle Terminvereinbarungen komplett neben Studium und inhaltlicher Workshop-Vorbereitung. Das kostet Zeit, die eigentlich der Qualität der Workshops und der Betreuung der Studierenden zugutekommen sollte, und begrenzt strukturell, wie viele Schulen die Initiative überhaupt erreichen kann.
Konkret übernimmt die Hilfskraft:
Die stud. Hilfskraft würde institutionell an das Dekanat der juristischen Fakultät Hannover angegliedert werden.
Die Nachfrage der Schulen wächst spürbar; sogar schneller als die ehrenamtlichen Kapazitäten der Initiative. Um dem steigenden Interesse gerecht zu werden und langfristig auch über einzelne Studierendenjahrgänge hinaus verlässlich arbeiten zu können, benötigt die Initiative gezielte Unterstützung beim Wachstum.
Feste Kapazitäten für Kommunikation und Koordination lösen den derzeit größten Engpass der Initiative: Sie kann gezielt auf Schulen zugehen, Wartelisten abbauen und mehr Klassen pro Semester erreichen. Zugleich professionalisiert sich die Außendarstellung gegenüber Schulen und Kollegien, was ihr wiederum bei künftigen Kooperationen zugutekommt. Vor allem aber verankert die Hiwi-Stelle die Schulkommunikation institutionell und sichert so, dass Recht vermittelt auch über den aktuellen Studierendenjahrgang hinaus verlässlich weiterarbeiten kann.