Biomedizintechnik in Hannover – die Zukunft hat begonnen

Thema „Herz“

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Am 11. Juni fand der sechste und damit letzte Vortrag der Vortragsreihe zum Thema „Biomedizintechnik in Hannover – die Zukunft hat begonnen“ statt. Abschlussthema war das Herz.

Herr Prof. Barke begrüßte die Zuhörer und wies unter anderem auf die Fortsetzung der Ringvorlesung im nächsten Jahr hin, die Veranstaltung wird dann an der Medizinischen Hochschule Hannover stattfinden.

Das Herz als „Motor des Körpers“ hat die Aufgabe, das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge in den Körper zu pumpen und somit alle Organe mit ausreichend Blut zu versorgen. Dies setzt eine ausgeklügelte Mechanik des Herzens mit funktionierenden Herzklappen (Ventilen) und einem starken Muskel, aber auch eine enorme Elastizität dieses Pumporgans voraus. Durch erbliche Faktoren, Infektionen, v.a. aber auch Arteriosklerose kann der Herzmuskel bis zur Funktionslosigkeit geschädigt und die Herzklappen starr und unbeweglich werden.
Bis vor kurzem konnte geschädigter Herzmuskel nicht ersetzt werden und der Einsatz künstlicher Herzklappen erforderte die lebenslange Einnahme starker gerinnungshemmender Medikamente. Im Falle von Kindern und jugendlichen Patienten mit Herzklappenfehlern war es darüber hinaus bisher notwendig, eingesetzte künstliche Herzklappenprothesen aufgrund fehlenden Mitwachsens alle paar Jahre erneut zu operieren.
Neue Konzepte in der Forschung zielen deshalb darauf ab, „neuen“ Herzmuskel zu züchten und mitwachsende biologische Herzklappen zu generieren.

Zu diesem Thema erwarteten die Zuhörer folgende Vorträge: „Das Herz aus der Retorte?“ von Herrn Prof. Dr. Axel Haverich (Medizinische Hochschule Hannover), „Drahtlos gekoppelte elektronische Sensorplattformen für die Medizintechnik“ von Herrn Prof. Dr.-Ing. Holger Blume (Leibniz Universität Hannover) und „Fortschritt Herz: Ohne Technik geht es nicht“ von Herrn Dr.-Ing. Clemens Meyer-Kobbe (Firma MeKo Laserstrahl-Materialbearbeitungen, Sarstedt).

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